Mario Monti
Italienischer Ökonom und Akademiker, der von 2011 bis 2013 als Ministerpräsident von Italien und von 1995 bis 2004 als EU-Kommissar diente.
Kurzbiografie
- Aktuelle Funktion
- Senator auf Lebenszeit der Italienischen Republik; Präsident Emeritus, Bocconi University
- Organisation
- Bocconi University
- Land
- Italy
- Sektor
- Politics & Government
- Forum
Mario Monti (geboren 1943 in Varese) ist ein italienischer Ökonom und Akademiker. Er diente von November 2011 bis April 2013 als Ministerpräsident von Italien und leitete während der Staatsschuldenkrise im Euroraum eine technokratische Regierung; seit 2011 ist er Senator auf Lebenszeit.
Er war von 1995 bis 1999 EU-Kommissar für den Binnenmarkt und von 1999 bis 2004 für Wettbewerb, wobei er richtungsweisende Kartellrechtsentscheidungen traf, darunter das Verbot der Fusion von GE–Honeywell und das Rekordbußgeld gegen Microsoft.
Den Großteil seiner Karriere war er Professor für Wirtschaftswissenschaften. Er war Rektor (1989–1994) und anschließend Präsident (1994–2010) der Bocconi University in Mailand, deren Präsident Emeritus er ist. Er gründete den europäischen Thinktank Bruegel und leitete internationale Kommissionen für die Europäische Union, darunter den Bericht von 2010 über die Neubelebung des Binnenmarktes.
Ausbildung
- Abschluss in Wirtschafts- und Betriebswissenschaften, Bocconi University
- Aufbaustudium, Yale University
